Blasencheck

Nieren- und Harnblasencheck

Tumore der Nieren- und der Harnblase nehmen sowohl bei Frauen, als auch bei Männern zu. Jährlich erkranken in Deutschland rund 15.000 Menschen an Harnblasenkrebs.

Besonders Raucher, Patienten mit chronischer Harnblaseninfektion und Menschen mit erblichen Belastungen stellen eine Risikogruppe für diese Art von Tumoren dar. Dabei kommt es in der Regel über lange Zeit zu keinen klinischen Symptomen. Man merkt nichts und hat auch keine Schmerzen.

Die Blutwerte sind in der Regel alle im Normbereich, so dass auch hier kein “Verdacht” geweckt wird. Im schlimmsten Fall entdeckt man den Tumor so spät, dass keine Heilung mehr möglich ist.

Aus diesen Gründen bieten wir Ihnen medizinisch sinnvolle Früherkennungsuntersuchungen an:

  • Ultraschall von Nieren und Harnblase
  •  Tumormarker-Suchtest im Urin (NMP 22)

Ultraschall von Niere und Harnblase

Die Untersuchung der Nieren und der Harnblase mit Ultraschall (Sonographie) soll folgendes klären:

Liegt ein Tumor an den Nieren oder der Harnblase vor? Als besondere Eigenart von Nierentumoren finden sich manchmal zapfenförmige Tumorthrombosen in den Nierenvenen. Bei kleinen Tumoren unter 1cm ist das CT dem Ultraschall unterlegen.
Liegt ein Stau der Nieren oder Harnblase vor?
Findet sich ein Stein in der Niere, im Harnleiter oder in der Harnblase?
Finden sich andere Veränderungen, wie z. B. Zysten oder Nierengewebeverschmälerungen?

Zusätzlich zu der recht häufig durchgeführten “normalen” Ultraschall Untersuchung können wir mit Hilfe der so genannten Doppler- bzw. Farbduplex-Sonographie die Organe sehr viel genauer beurteilen.

Die Methode ist volkommen ungefährlich und schmerzfrei.